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	<title>PK Pharmakommunikation</title>
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	<title>PK Pharmakommunikation</title>
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	<item>
		<title>Von A bis E: Was sagt der Nutri-Score wirklich aus?</title>
		<link>https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/from-a-to-e-what-does-the-nutri-score-system-really-tell-us/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 10:49:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein grünes A auf der Verpackung, daneben ein ähnliches Produkt mit einem gelben C. Welches landet im Einkaufswagen? Der Nutri-Score soll genau solche Entscheidungen erleichtern. Fünf Buchstaben und eine Farbskala von Grün bis Rot dienen dabei als Orientierungshilfe. Doch wie aussagekräftig ist diese Bewertung tatsächlich? Und was steckt hinter den Buchstaben? Denn so einfach das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/from-a-to-e-what-does-the-nutri-score-system-really-tell-us/">Von A bis E: Was sagt der Nutri-Score wirklich aus?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de">PK Pharmakommunikation</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein grünes A auf der Verpackung, daneben ein ähnliches Produkt mit einem gelben C. Welches landet im Einkaufswagen? Der Nutri-Score soll genau solche Entscheidungen erleichtern. Fünf Buchstaben und eine Farbskala von Grün bis Rot dienen dabei als Orientierungshilfe. Doch wie aussagekräftig ist diese Bewertung tatsächlich? Und was steckt hinter den Buchstaben? Denn so einfach das System auf den ersten Blick erscheint, so komplex ist die Berechnung im Hintergrund.</p>
<p>Der Nutri-Score wurde in Frankreich entwickelt und dort 2017 eingeführt. Deutschland folgte im Jahr 2020. Seitdem können Hersteller das Label freiwillig auf die Vorderseite verpackter Lebensmittel drucken, vorgeschrieben ist es nicht.</p>
<p>Der Nutri-Score wird regelmäßig wissenschaftlich überprüft und weiterentwickelt. Mit der 2023 abgeschlossenen Überarbeitung des Berechnungsalgorithmus sollten die Bewertungen stärker an aktuelle Ernährungsempfehlungen angepasst werden.</p>
<p><strong>Mehr als 400.000 Produkte im Check</strong></p>
<p>Wie gut das funktioniert, haben Wissenschaftler nun anhand von 408.399 Produkten aus 14 europäischen Ländern untersucht. Berücksichtigt wurden unter anderem Energiegehalt, Zucker, gesättigte Fettsäuren und Salz, aber auch Protein, Ballaststoffe sowie die Anteile von Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten.</p>
<p>Die Ergebnisse sprechen insgesamt für den überarbeiteten Algorithmus: Die Einstufungen waren über die verschiedenen Länder hinweg weitgehend konsistent. Tiefgekühltes Obst und Gemüse sowie Hülsenfrüchte landeten überwiegend bei A oder B, Schokolade und süßes Gebäck meist bei D oder E.</p>
<p><strong>Ausreißer gibt es trotzdem</strong></p>
<p>Ganz ohne Ausreißer kommt aber auch der überarbeitete Nutri-Score nicht aus. Bei Vollkornpasta oder Reis sehen die Forschenden zum Beispiel noch Nachbesserungsbedarf. Süßstoffhaltige Getränke schneiden im neuen Algorithmus schlechter ab: Sie erhalten zusätzliche Minuspunkte und können dadurch etwa von B auf C rutschen.</p>
<p>Insgesamt schneidet der überarbeitete Nutri-Score damit besser ab als sein Vorgänger. Einzelne Schwächen bleiben allerdings bestehen.</p>
<p>Doch wie sieht es im Einkaufsalltag aus? Verstehen Verbraucher wirklich, was hinter den Buchstaben steckt? Beeinflusst der Nutri-Score ihre Kaufentscheidungen? Und wo stößt das System an seine Grenzen?</p>
<p>Darum geht es in den nächsten Beiträgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://bmjpublichealth.bmj.com/content/4/3/e005015" target="_blank" rel="noopener">Julia C et al. Does the Nutri-Score 2023 algorithm provide consistent classification across European food supplies? A cross-sectional study using branded food composition data from 14 countries. BMJ Public Health 2026;4(3).</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/from-a-to-e-what-does-the-nutri-score-system-really-tell-us/">Von A bis E: Was sagt der Nutri-Score wirklich aus?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de">PK Pharmakommunikation</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Graue Tage, träger Kopf: Macht uns wenig Sonnenlicht tatsächlich langsamer?</title>
		<link>https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/graue-tage-traeger-kopf-macht-uns-wenig-sonnenlicht-tatsaechlich-langsamer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 16:03:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Draußen ist es grau, um vier wird es dunkel. Wieso eigentlich fällt mir der Name des Kollegen, dem ich seit drei Jahren in der Kaffeeküche begegne, erst beim dritten Anlauf ein? Liegt es nun an mir – oder am Oktober? Für die Ausrede Herbst gibt es jetzt ein neues Argument. Forschende der University of Edinburgh [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/graue-tage-traeger-kopf-macht-uns-wenig-sonnenlicht-tatsaechlich-langsamer/">Graue Tage, träger Kopf: Macht uns wenig Sonnenlicht tatsächlich langsamer?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de">PK Pharmakommunikation</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Draußen ist es grau, um vier wird es dunkel. Wieso eigentlich fällt mir der Name des Kollegen, dem ich seit drei Jahren in der Kaffeeküche begegne, erst beim dritten Anlauf ein? Liegt es nun an mir – oder am Oktober?</p>
<p>Für die Ausrede Herbst gibt es jetzt ein neues Argument. Forschende der University of Edinburgh haben untersucht, ob sich die Menge an Sonnenlicht kurzfristig auf unsere geistige Leistungsfähigkeit auswirkt. Dafür verknüpften sie Daten aus zwei großen britischen Kohorten mit der Sonnenstrahlung am Tag eines kognitiven Tests und am Tag davor. Insgesamt flossen Ergebnisse von Zehntausenden Erwachsenen und Jugendlichen ein.</p>
<p><strong>Wörter ja, Zahlen nein</strong></p>
<p>Wenn es an diesen beiden Tagen mehr Sonnenschein gab, lief es tatsächlich besser. Bei Erwachsenen betraf das unter anderem das unmittelbare und verzögerte Erinnern von Wörtern sowie die sprachliche Flüssigkeit. Bei Jugendlichen zeigten sich Zusammenhänge beim Leseverständnis und in Mathematik. Ausgerechnet bei Zahlenreihen ließ sich bei den Erwachsenen dagegen kein Effekt erkennen. Offenbar lässt sich zumindest dieser Teil des Gehirns vom Wetter nicht beeindrucken.</p>
<p>Am stärksten waren die Zusammenhänge bei niedriger Sonnenstrahlung — wie typischerweise im Winter und teilweise im Herbst. Bei höheren Werten flachte die Kurve ab. Mehr Sonne machte also das Gehirn nicht unbegrenzt leistungsfähiger.</p>
<p><strong>Licht an fürs Gehirn?</strong></p>
<p>Und warum hilft Licht denn nun? Eventuell spielen der zirkadiane Rhythmus, die Stimmung und die Freisetzung von Stickstoffmonoxid, das auch an der Regulation der Hirndurchblutung beteiligt ist, eine Rolle. Vitamin D ist als Erklärung für einen Effekt innerhalb weniger Tage dagegen wenig plausibel.</p>
<p>Achtung, die Studie ist beobachtend und beweist nicht, dass ein Spaziergang bei Sonnenschein den Kopf unmittelbar auf Touren bringt. Sie liefert aber eine ausgesprochen gesundheitsfreundliche Arbeitshypothese für den Herbst: Wenn heute gar nichts mehr geht, vielleicht erst einmal raus. Und die letzte im Büro geschriebene Zahlenreihe hinterher vielleicht noch mal kontrollieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s43630-026-00990-1" target="_blank" rel="noopener">Stevenson A &amp; Dibben C. Acute lack of sunlight exposure is associated with poorer cognitive test performance: evidence from two national cohorts in the United Kingdom. Photochem Photobiol Sci 2026.</a></p>
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		<title>Wasserflasche im Auto: Noch daraus trinken oder lieber wegschütten?</title>
		<link>https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/wasserflasche-im-auto-noch-daraus-trinken-oder-lieber-wegschuetten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2026 06:55:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wasserflasche liegt seit gestern im Auto. Morgens war es noch ziemlich frisch, inzwischen scheint die Sonne auf den Wagen. Durstig ist man trotzdem. Also: aufdrehen und trinken – oder besser eine neue Flasche besorgen? Forschende der University of Nebraska haben untersucht, wie sich typische Alltagsbedingungen auf Wasser in Einwegflaschen aus Polyethylenterephthalat (PET) auswirken. Dafür [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/wasserflasche-im-auto-noch-daraus-trinken-oder-lieber-wegschuetten/">Wasserflasche im Auto: Noch daraus trinken oder lieber wegschütten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de">PK Pharmakommunikation</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wasserflasche liegt seit gestern im Auto. Morgens war es noch ziemlich frisch, inzwischen scheint die Sonne auf den Wagen. Durstig ist man trotzdem. Also: aufdrehen und trinken – oder besser eine neue Flasche besorgen?</p>
<p>Forschende der University of Nebraska haben untersucht, wie sich typische Alltagsbedingungen auf Wasser in Einwegflaschen aus Polyethylenterephthalat (PET) auswirken. Dafür testeten sie acht verbreitete US-Marken und setzten die Flaschen unter anderem hohen Temperaturen, Bewegung und wiederholten Temperaturwechseln aus.¹</p>
<p><strong>Wenn Hitze auf Bewegung trifft</strong></p>
<p>Kommen Hitze und Bewegung zusammen, ist der Effekt am stärksten. Beim Schütteln bei einer Temperatur von 60 °C stieg die Konzentration von Nanoplastikpartikeln im Wasser auf mehr als das Neunfache des Ausgangswerts. Auch die Menge an Mikroplastikpartikeln nahm zu. Doch nicht nur Hitze hat Einfluss – generell führten wiederholte Temperaturwechsel über einen Zeitraum von 15 Tagen zu einer erhöhten Freisetzung von Nanoplastik.</p>
<p>Dabei stammten die Kunststoffpartikel offenbar nicht nur aus dem PET der Flasche selbst. Die Forschenden fanden auch Hinweise auf andere Kunststoffe, die etwa aus dem Verschluss stammen können.</p>
<p><strong>Lieber dursten als trinken?</strong></p>
<p>Heißt das nun, man sollte Wasser aus einer PET-Flasche, die längere Zeit im Auto lag, grundsätzlich besser sofort wegschütten? Ganz so eindeutig ist die Sache nicht. Mikro- und Nanoplastik lassen sich inzwischen in vielen Lebensmitteln und auch im menschlichen Körper nachweisen. Noch ist aber nicht ausreichend geklärt, ab welchen Mengen daraus tatsächlich ein gesundheitliches Risiko entsteht.</p>
<p>Der Tipp ist trotzdem: Einweg-PET-Flaschen möglichst kühl und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt lagern. Das Auto ist dafür kein besonders guter Ort – weder an heißen Sommertagen noch über längere Zeit bei wechselnden Temperaturen. Wer dort einmal eine Flasche vergessen hat, muss sie deshalb nicht automatisch in den Müll werfen. Die dauerhaft im Wagen deponierte Wasserreserve sollte man sich aber vielleicht noch einmal überlegen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0043135426002526" target="_blank" rel="noopener">Hussain KA et al. Everyday storage and handling of PET bottled water increase human exposure to nano- and microplastics: Influence of socio-economic factors. Water Res. 2026;295:125569.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/wasserflasche-im-auto-noch-daraus-trinken-oder-lieber-wegschuetten/">Wasserflasche im Auto: Noch daraus trinken oder lieber wegschütten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de">PK Pharmakommunikation</a>.</p>
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		<item>
		<title>Abnehmen im Faktencheck: Des Kaisers Frühstück</title>
		<link>https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/abnehmen-im-faktencheck-des-kaisers-fruehstueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 13:35:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettelmann“ – die alte Ernährungsregel klingt eher nach Großmutters Küche als nach moderner Stoffwechselforschung. Ganz aus der Luft gegriffen ist sie offenbar trotzdem nicht. Denn der Körper verarbeitet eine Mahlzeit morgens energetisch anders als abends. Wenn die innere Uhr mitisst Nach dem Essen steigt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/abnehmen-im-faktencheck-des-kaisers-fruehstueck/">Abnehmen im Faktencheck: Des Kaisers Frühstück</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de">PK Pharmakommunikation</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettelmann“ – die alte Ernährungsregel klingt eher nach Großmutters Küche als nach moderner Stoffwechselforschung. Ganz aus der Luft gegriffen ist sie offenbar trotzdem nicht. Denn der Körper verarbeitet eine Mahlzeit morgens energetisch anders als abends.</p>
<p><strong>Wenn die innere Uhr mitisst</strong></p>
<p>Nach dem Essen steigt der Energieverbrauch vorübergehend an: Verdauung, Aufnahme, Transport und Speicherung der Nährstoffe kosten Energie. Diese nahrungsinduzierte Thermogenese – kurz DIT – unterliegt offenbar einem eigenen zirkadianen Rhythmus.</p>
<p>Das zeigt eine aktuelle Studie mit 16 Erwachsenen mit Übergewicht oder Adipositas. Um den Einfluss der inneren Uhr möglichst sauber von Schlaf, Bewegung, Licht und gewöhnlichen Essenszeiten zu trennen, verbrachten die Teilnehmenden 36 Stunden unter streng kontrollierten Bedingungen und erhielten alle sechs Stunden identische Mahlzeiten. Die DIT erreichte ihr Maximum am biologischen Morgen und ihr Minimum am Abend. Die Differenz zwischen Höchst- und Tiefstwert betrug zunächst 44 Prozent; nach Berücksichtigung des ebenfalls zirkadian schwankenden Ruheenergieverbrauchs blieben rund 29 Prozent übrig.</p>
<p><strong>Morgens essen, schneller abnehmen?</strong></p>
<p>Eine neue Erkenntnis ist dieser Effekt allerdings nicht. Bereits frühere Untersuchungen fanden nach identischen Mahlzeiten morgens eine höhere Thermogenese als abends. Eine Studie aus dem Jahr 2020 ergab etwa das 2,5‑fache.</p>
<p>Das ist allerdings trotz allem keine Jubelnachricht für Diätwillige: Rechnet man den ohnehin tageszeitabhängigen Energieverbrauch des Körpers heraus, bleiben gerade einmal rund 7 kcal innerhalb von vier Stunden übrig – eine Größenordnung, die auf der Waage praktisch verpufft. Allein ein kaiserliches Frühstück wird damit also noch lange nicht zum Abnehmturbo. Die Ergebnisse liefern aber einen weiteren Hinweis darauf, dass für den Stoffwechsel nicht nur zählt, was und wie viel wir essen – sondern möglicherweise auch, wann. Und sie zeigen einmal mehr, wie viele Stellschrauben beim Abnehmen zusammenkommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.metabolismjournal.com/article/S0026-0495(26)00165-4/abstract" target="_blank" rel="noopener">Vujović N et al. Constant-routine protocol reveals an endogenous circadian rhythm in diet-induced thermogenesis with a peak in the biological morning. Metabolism 2026;182:156655.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/abnehmen-im-faktencheck-des-kaisers-fruehstueck/">Abnehmen im Faktencheck: Des Kaisers Frühstück</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de">PK Pharmakommunikation</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Echte Medikamente, erfundene Morde: Agatha Christies Markenzeichen</title>
		<link>https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/echte-medikamente-erfundene-morde-agatha-christies-markenzeichen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 09:45:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Agatha Christies Giftmorde faszinieren – denn bis heute wirken sie erschreckend glaubwürdig. Ein wichtiger Grund liegt in ihrer Ausbildung. Während des Ersten Weltkriegs arbeitete sie zunächst als Krankenschwester, dann in einer Krankenhausapotheke – im Zweiten Weltkrieg erneut. Dort stellte sie Arzneimittel her, wog Wirkstoffe ab und lernte aus nächster Nähe, wie schmal der Grat zwischen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/echte-medikamente-erfundene-morde-agatha-christies-markenzeichen/">Echte Medikamente, erfundene Morde: Agatha Christies Markenzeichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de">PK Pharmakommunikation</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Agatha Christies Giftmorde faszinieren – denn bis heute wirken sie erschreckend glaubwürdig. Ein wichtiger Grund liegt in ihrer Ausbildung. Während des Ersten Weltkriegs arbeitete sie zunächst als Krankenschwester, dann in einer Krankenhausapotheke – im Zweiten Weltkrieg erneut. Dort stellte sie Arzneimittel her, wog Wirkstoffe ab und lernte aus nächster Nähe, wie schmal der Grat zwischen Therapie und Vergiftung sein kann.</p>
<p>Die britische Chemikerin Kathryn Harkup hat diesen Hintergrund genauer untersucht. Christie, so zeigt sie, erfand ihre Gifte meist nicht, sondern griff auf reale Arzneistoffe zurück und baute deren Wirkmechanismen erstaunlich genau in ihre Handlungen ein.</p>
<p><strong>Vom Arzneischrank in den Kriminalroman</strong></p>
<p>Ein Beispiel liefert die Miss-Marple-Erzählung „The Case of the Caretaker“. Mordwerkzeug ist Strophanthin, ein Herzglykosid, das ursprünglich aus afrikanischen Pfeilgiften isoliert wurde. In therapeutischer Dosis steigert es die Kontraktionskraft des Herzens, eine hohe intravenöse Dosis kann jedoch schwere Rhythmusstörungen bis hin zum Herzstillstand auslösen. Weil Strophanthin oral nur unzureichend aufgenommen wurde, musste es meist gespritzt werden – ein Detail, das Christie aus ihrer Apothekenzeit kannte und das ihre Täterfigur gezielt ausnutzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einen ähnlichen Kniff baut sie in „The Chocolate Box“ ein: Dort versteckt die Täterin Trinitrin, also Nitroglycerin als Herzmedikament, in Pralinen. Ganz geht Christies Rechnung allerdings nicht auf. Nach Harkups Berechnung wäre die beschriebene Dosis allein kaum tödlich gewesen. Alkohol könnte die blutdrucksenkende Wirkung verstärkt haben – ob das Opfer tatsächlich welchen getrunken hat, lässt Christie jedoch offen.</p>
<p><strong>Aber auch Agatha Christie nimmt sich Freiheiten</strong></p>
<p>Nicht jedes Detail hält heutigem Wissen stand. In „Death in the Clouds“ nutzt Christie das Gift der Boomslang-Schlange, stellt die typischen Blutungen jedoch unrealistisch unauffällig dar. Auch die rasche Identifikation des seltenen Gifts erscheint aus heutiger Sicht wenig plausibel. Der Spannung tut das keinen Abbruch – man muss schon sehr genau Bescheid wissen, um Christie überhaupt einen Fehler nachzuweisen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Harkup K. The Science of Murder: Agatha Christie’s Deadly Poisons. Vortrag; unter: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=miVg3eiW_Rc" target="_blank" rel="noopener">https://www.youtube.com/watch?v=miVg3eiW_Rc</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/echte-medikamente-erfundene-morde-agatha-christies-markenzeichen/">Echte Medikamente, erfundene Morde: Agatha Christies Markenzeichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de">PK Pharmakommunikation</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Natürlich wirksam? Hausmittel gegen Sonnenbrand</title>
		<link>https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/hausmittel_gegen_sonnenbrand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 10:10:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Urlaubssonne war stärker als gedacht, die Haut ist gerötet, heiß und berührungsempfindlich. Was umgangssprachlich als Sonnenbrand bezeichnet wird, ist eine akute, durch UV-Strahlung ausgelöste Entzündungsreaktion der Haut. Diese erreicht ihr Maximum häufig erst mehrere Stunden nach der Exposition. Leider lässt sich der entstandene Zell- und DNA-Schaden nicht rückgängig machen – aber manche Hausmittel können [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/hausmittel_gegen_sonnenbrand/">Natürlich wirksam? Hausmittel gegen Sonnenbrand</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de">PK Pharmakommunikation</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Urlaubssonne war stärker als gedacht, die Haut ist gerötet, heiß und berührungsempfindlich. Was umgangssprachlich als Sonnenbrand bezeichnet wird, ist eine akute, durch UV-Strahlung ausgelöste Entzündungsreaktion der Haut. Diese erreicht ihr Maximum häufig erst mehrere Stunden nach der Exposition. Leider lässt sich der entstandene Zell- und DNA-Schaden nicht rückgängig machen – aber manche Hausmittel können ein wenig Erleichterung bringen.</p>
<p><strong>Kühlen mit Augenmaß </strong></p>
<p>Kühle, feuchte Umschläge mit einem Baumwolltuch oder eine lauwarme Dusche helfen, Brennen und Schmerzen zu lindern. Doch Vorsicht: kein Eis oder Kühlakkus direkt auf die Haut bringen, das kann zu Kälteschäden führen. Außerdem viel trinken, denn der Sonnenbrand entzieht dem Körper viel Flüssigkeit.</p>
<p><strong>Aloe vera: plausibel, aber wenig Daten</strong></p>
<p>Aloe-vera-Gel gilt als Klassiker bei Sonnenbrand. Die wissenschaftliche Grundlage ist allerdings schmal: Ein Review von 2023 fand zwar Hinweise auf eine beschleunigte Reepithelialisierung bei thermischen Verbrennungen, belastbare klinische Daten zum Sonnenbrand fehlen jedoch weitgehend.</p>
<p>Ein gekühltes, parfum- und alkoholfreies Gel kann bei intakter Haut trotzdem angenehm sein und die gereizte Haut beruhigen. Bei Verwendung von frischem Gel direkt aus dem Blatt darauf achten, den gelblichen Pflanzensaft (Aloin) unter der Schale möglichst zu entfernen, da dieser die Haut reizen kann.</p>
<p><strong>Von diesen Hausmitteln besser die Finger lassen</strong></p>
<ul>
<li><strong>Zitronensaft:</strong> Kann bei anschließender Sonneneinstrahlung eine phototoxische Reaktion mit Blasenbildung auslösen.</li>
<li><strong>Speise- oder Kokosöl:</strong> Kühlt nicht, hat keinen belegten Nutzen und hinterlässt einen schwer entfernbaren Fettfilm. Unmittelbar nach dem Sonnenbrand können fetthaltige Produkte die Wärme zudem eher in der Haut halten.</li>
<li><strong>Quark oder Joghurt: </strong>Der kühlende Effekt kommt hauptsächlich von der Temperatur, nicht vom Quark oder Joghurt selbst. Außerdem ist beides auf geschädigter Haut hygienisch problematisch.</li>
</ul>
<p><strong>Und wenn es richtig schlimm ist?</strong></p>
<p>Bei ausgeprägten Schmerzen können nichtsteroidale Antirheumatika sinnvoll sein, sofern keine Kontraindikationen bestehen. Blasen sollten steril abgedeckt und nicht eröffnet werden. Bei Fieber, Kreislaufbeschwerden, ausgedehnter Blasenbildung oder großflächigen Verbrennungen führt kein Weg an der Arztpraxis vorbei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.mdpi.com/1999-4923/15/2/633" target="_blank" rel="noopener">Skowrońska W, Bazylko A. The Potential of Medicinal Plants and Natural Products in the Treatment of Burns and Sunburn‑A Review. Pharmaceutics. 2023;15(2):633.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/hausmittel_gegen_sonnenbrand/">Natürlich wirksam? Hausmittel gegen Sonnenbrand</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de">PK Pharmakommunikation</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>FEATUREKI-Detektoren: Wer hat’s geschrieben?</title>
		<link>https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/featureki-detektoren-wer-hats-geschrieben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 14:23:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was halten wir davon, wenn sich ein Minister seine Rede von einer KI schreiben lässt? Diese Frage wurde erst vor kurzem heiß diskutiert. Allerdings: Spitzenpolitiker verfassen doch ihre Reden ohnehin nicht selbst. Macht es also einen entscheidenden Unterschied, ob ein menschlicher Redenschreiber oder ChatGPT den Stift geschwungen bzw. die Tastatur bedient hat? Fast zeitgleich ging [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/featureki-detektoren-wer-hats-geschrieben/">FEATURE&lt;br&gt;KI-Detektoren: Wer hat’s geschrieben?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de">PK Pharmakommunikation</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was halten wir davon, wenn sich ein Minister seine Rede von einer KI schreiben lässt? Diese Frage wurde erst vor kurzem heiß diskutiert. Allerdings: Spitzenpolitiker verfassen doch ihre Reden ohnehin nicht selbst. Macht es also einen entscheidenden Unterschied, ob ein menschlicher Redenschreiber oder ChatGPT den Stift geschwungen bzw. die Tastatur bedient hat?</p>
<p>Fast zeitgleich ging es in der Literaturwelt um eine ähnliche Frage: Der Horrorroman <em>Shy Girl</em> geriet unter Verdacht, teilweise mithilfe künstlicher Intelligenz entstanden zu sein. Leser analysierten Textpassagen, diskutierten über „typische KI-Muster“ und bemühten KI-Detektoren. Schließlich zog der Verlag das Buch zurück.</p>
<p>Hinter beiden Fällen stehen ähnliche Fragen. Kann man überhaupt zuverlässig erkennen, ob ein Text von einer KI stammt? Und noch grundsätzlicher: Ist es bei jedem Text gleichermaßen wichtig, wer oder was ihn geschrieben hat?</p>
<p>Auf die erste Frage versprechen zumindest diverse KI-Detektoren eine Antwort. Doch genau hier beginnt das Problem. Nun soll eine Blackbox – der KI-Detektor – herausfinden, welche Spuren eine andere Blackbox wie ChatGPT oder Claude in einem Text hinterlassen hat.</p>
<p><strong>Digitales Meinungslotto statt sicheren Nachweises</strong></p>
<p>KI-Detektoren, die versprechen, maschinell erzeugte Texte zu identifizieren, werden von Schulen, Universitäten, Verlagen und Unternehmen bereits eingesetzt. In der Praxis fallen ihre Urteile allerdings oft erschreckend widersprüchlich aus. Wer denselben Text durch mehrere Detektoren laufen lässt, erhält nicht selten völlig unterschiedliche Bewertungen.</p>
<p>Wir haben verschiedene populäre Detektoren mit unterschiedlichen Textformen getestet. Natürlich ist das ist keine wissenschaftliche Untersuchung. Der kleine Praxistest zeigt aber sehr anschaulich, wie vorsichtig man mit den Ergebnissen umgehen sollte.</p>
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<td style="width: 136.055px; border: 1px solid #000; padding: 6px;"></td>
<td style="width: 130.352px; border: 1px solid #000; padding: 6px;">ZeroGPT:</td>
<td style="width: 130.352px; border: 1px solid #000; padding: 6px;">AI Detector:</td>
<td style="width: 130.352px; border: 1px solid #000; padding: 6px;">Pangram:</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 136.055px; border: 1px solid #000; padding: 6px;">Liedtext, 100 % ChatGPT-generiert</td>
<td style="width: 130.352px; border: 1px solid #000; padding: 6px;">100 % Human</td>
<td style="width: 130.352px; border: 1px solid #000; padding: 6px;">82 % Human</td>
<td style="width: 130.352px; border: 1px solid #000; padding: 6px;">100 % Human</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 136.055px; border: 1px solid #000; padding: 6px;">Kurzer Sachtext zu Ebbe und Flut, 100 % ChatGPT generiert</td>
<td style="width: 130.352px; border: 1px solid #000; padding: 6px;">55 % KI
<p>56 % KI nach Bearbeitung durch Humanizer</p></td>
<td style="width: 130.352px; border: 1px solid #000; padding: 6px;">95 % Human
<p>75 % Human nach Bearbeitung durch Humanizer</p></td>
<td style="width: 130.352px; border: 1px solid #000; padding: 6px;">100 % Human
<p>100 % KI nach Bearbeitung durch Humanizer</p></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 136.055px; border: 1px solid #000; padding: 6px;">Medizinischer Newsletter, 100 % selbst geschrieben ohne jede KI-Unterstützung</td>
<td style="width: 130.352px; border: 1px solid #000; padding: 6px;">93 % KI</td>
<td style="width: 130.352px; border: 1px solid #000; padding: 6px;">98 % Human</td>
<td style="width: 130.352px; border: 1px solid #000; padding: 6px;">100 % Human</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Ergebnisse machen deutlich, wieso in seriösen Artikeln, die sich auf die Ergebnisse von KI-Checkern berufen, immer mit Vorsicht formuliert wird. Ein vollständig selbst geschriebener medizinischer Text wurde von einem Tool mit einer Wahrscheinlichkeit von 93 Prozent als KI-generiert eingestuft. Gleichzeitig galt ein komplett von ChatGPT erstellter Liedtext bei allen drei getesteten Detektoren überwiegend oder vollständig als menschlich geschrieben.</p>
<p>Ganz absurd wird es, wenn jemand den Gebrauch von KI durch KI vertuschen möchte: Sogenannte „Humanizer“ sollen KI-Texte so umformulieren, dass sie menschlicher wirken und von Detektoren nicht mehr erkannt werden. Bei unserem Versuch wurde das Ergebnis jedoch keineswegs verlässlicher. Teilweise stuften die Detektoren den bearbeiteten Text sogar häufiger als KI-generiert ein.</p>
<p>Spätestens hier stellt sich sowieso die Frage, ob der Aufwand nicht größer wird, als den Text von Anfang an selbst sorgfältig zu bearbeiten.</p>
<p><strong>Nicht jeder KI-Einsatz ist gleich zu bewerten</strong></p>
<p>Ist aber nun jeder KI-Einsatz grundsätzlich negativ zu bewerten?</p>
<p>Bei einem Roman erwarten Leser neben einer Handlung auch eine individuelle Stimme, Kreativität und persönliche Entscheidungen des Autors. Die Person, die hinter dem Roman steht, gehört gewissermaßen zum Produkt. Entsprechend sensibel wird reagiert, wenn der Verdacht entsteht, hinter größeren Teilen eines literarischen Textes könnte eine KI stehen.</p>
<p>Bei politischen Reden ist die Lage komplizierter. Dass Spitzenpolitiker ihre Reden häufig nicht selbst schreiben, ist nichts Neues. Trotzdem sollte eine Rede Haltung, Position und Persönlichkeit des Redners transportieren. Die entscheidende Frage lautet deshalb weniger, wer jeden einzelnen Satz formuliert hat. Wichtiger ist, ob der Redner für den Inhalt steht und Verantwortung für das Gesagte übernimmt. Und bei Gedenkreden finden wohl die meisten die Worte einer KI deplatziert.</p>
<p>Für Schulen und Universitäten stellt sich ein anderes Problem. Wenn eine schriftliche Arbeit gerade die eigenständige Fähigkeit zum Recherchieren, Strukturieren und Formulieren bewerten soll, verändert KI-Unterstützung die Prüfungsleistung. Da tun sich weitreichende Probleme auf.</p>
<p>Bei vielen Sachtexten liegt der Schwerpunkt dagegen an anderer Stelle. Ein medizinischer Hintergrundartikel, eine Pressemitteilung oder eine Bedienungsanleitung sollen vor allem fachlich korrekt, verständlich und präzise sein.</p>
<p>Hier kann KI durchaus ein hilfreiches Werkzeug sein: bei der Strukturierung von Informationen, bei Übersetzungen, Zusammenfassungen, Überschriftenvorschlägen oder formalen Prüfungen. Viele Schreibende dürften entsprechende Werkzeuge längst als Assistenz nutzen.</p>
<p><strong>Entscheidend ist, wer die Verantwortung übernimmt</strong></p>
<p>Problematisch wird es aber gerade hier, wenn Ergebnisse einer KI tatsächlich ungeprüft übernommen werden sollten. Die Möglichkeiten einer KI, Fehler oder „Halluzinationen“ zu generieren und sie mit der größten Überzeugung zu präsentieren, sind fast unbegrenzt.</p>
<p>Am Ende des Tages geht es um die fachliche Kontrolle. Wichtig ist, wer die Verantwortung für das Ergebnis übernimmt. Kein Zweifel, die KI kann Recherche, Strukturierung und Textarbeit unterstützen. Fachwissen, Erfahrung, kritisches Denken und sorgfältige Qualitätskontrolle ersetzt sie nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und für die Neugierigen: Für diesen Artikel gilt</p>
<p>ZeroGTP: 100 % wurde von einem Menschen verfasst</p>
<p>AI Detector: 90% Confident That’s Original</p>
<p>Pangram: 100 % Human Written</p>
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		<title>Fasten ist gut – wenn man das Mikrobiom schützt</title>
		<link>https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/fasten-ist-gut-wenn-man-das-mikrobiom-schuetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 10:42:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fasten hat medizinisch ein erstaunlich gutes Image: weniger Kalorien, niedrigere Insulinspiegel, weniger Entzündungen, mehr Autophagie. Klingt nach metabolischem Wellnessurlaub auf Zellebene. Doch ausgerechnet dort, wo viele klassische Fastenkuren besonders gründlich sein wollen, wird es problematisch: bei der sogenannten Darmreinigung. Cave: Der Darm ist kein Abflussrohr, sondern ein Ökosystem. Und wer dieses Ökosystem mit Glaubersalz, Bittersalz, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fasten hat medizinisch ein erstaunlich gutes Image: weniger Kalorien, niedrigere Insulinspiegel, weniger Entzündungen, mehr Autophagie. Klingt nach metabolischem Wellnessurlaub auf Zellebene. Doch ausgerechnet dort, wo viele klassische Fastenkuren besonders gründlich sein wollen, wird es problematisch: bei der sogenannten Darmreinigung.</p>
<p>Cave: Der Darm ist kein Abflussrohr, sondern ein Ökosystem. Und wer dieses Ökosystem mit Glaubersalz, Bittersalz, Einläufen oder Kolonhydrotherapie „reinigt“, räumt nicht nur vermeintlichen Ballast weg, sondern stört auch jene mikrobielle Infrastruktur, die für Gesundheit, Immunmodulation und Stoffwechsel relevant ist.</p>
<p><strong>Der unterschätzte Mitspieler im Stoffwechsel</strong></p>
<p>Kurzkettige Fettsäuren, Vitamine, antioxidative und entzündungshemmende Substanzen – das alles produziert das intestinale Mikrobiom. Als metabolisch interessanter Kandidat gilt vor allem Butyrat: Es stabilisiert die Darmbarriere, wirkt antiinflammatorisch und wird mit günstigen Effekten auf das Körpergewicht assoziiert. Ein vielfältiges Mikrobiom ist damit nicht dekoratives Beiwerk einer gesunden Ernährung, sondern ein wichtiger funktioneller Mitspieler.</p>
<p>Fasten kann das Mikrobiom günstig beeinflussen. Studien deuten darauf hin, dass Intervallfasten und mehrtägige Fastenphasen die mikrobielle Diversität erhöhen und nützliche Bakterien fördern können. Entscheidend ist allerdings, was während der Essensfenster passiert: Wer Intervallfasten mit ballaststoffarmer Ernährung kombiniert, macht das Konzept schnell zunichte.</p>
<p><strong>Darmreinigung: alte Tradition, neu erkanntes Problem</strong></p>
<p>Viele klassische Fastenprotokolle stammen aus einer Zeit, in der das Mikrobiom wissenschaftlich noch keine Rolle spielte. Heute wirkt manches daran überholt. Eine Studie zum zehntägigen Buchinger-Heilfasten – das traditionell mit einer Darmentleerung beginnt – zeigt, wohin die Reise gehen kann: Entzündungsfördernde Proteobakterien nahmen zu, während wichtige Ballaststoff-Verwerter wie Ruminococcaceae abnahmen, ein Effekt, der sich erst nach rund drei Monaten wieder normalisiert (<a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6861737/" target="_blank" rel="noopener">Mesnage et al. 2019</a>). Da Fasten und Darmentleerung im Buchinger-Protokoll untrennbar zusammenhängen, lässt die Studie offen, welcher der beiden Faktoren tatsächlich der Treiber war – ein Grund mehr, der Vorsorge wegen wenigstens auf die Reinigung zu verzichten. Als „Detox” taugt eine Darmreinigung ohnehin nicht: Entgiftung ist Aufgabe von Leber, Niere – und auch eines intakten Mikrobioms.</p>
<p>Dass das nicht nur kurzfristig unangenehm, sondern womöglich langfristig relevant ist, legt eine große britische Biobank-Auswertung mit über 500.000 Teilnehmenden nahe: Wer regelmäßig osmotische Abführmittel wie Glauber- oder Bittersalz einnahm, hatte ein deutlich erhöhtes Demenzrisiko (<a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10115504/" target="_blank" rel="noopener">Yang et al. 2023, Neurology</a>). Ob die Abführmittel ursächlich sind, ist noch offen – aber ein Grund mehr, dem Darm diese Prozedur nicht freiwillig anzutun.</p>
<p>Praktisch heißt das: Fasten ja, Brandrodung nein. Sinnvoller sind pflanzenbetonte Mahlzeitenfenster, präbiotische Ballaststoffe, Probiotika und – gegen alte Fastenfolklore – Kaffee. In einer großen niederländischen Kohortenstudie der Universität Groningen zählte Kaffee neben Wein und Tee zu den Getränken, die die Vielfalt der Darmbakterien am stärksten förderten (<a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5240844/" target="_blank" rel="noopener">Zhernakova et al. 2016, Science</a>). Die Darmflora dürfte es danken.</p>
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		<title>Die Genetik spielt mit – Warum Semaglutid &#038; Co. nicht bei allen gleich gut wirken</title>
		<link>https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/die-genetik-spielt-mit-warum-semaglutid-co-nicht-bei-allen-gleich-gut-wirken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 08:06:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GLP-1-Rezeptoragonisten gehören zu den Erfolgsgeschichten der modernen Diabetologie. Sie senken den HbA1c, unterstützen die Gewichtsreduktion und bieten – je nach Substanz und Risikoprofil – kardiometabolische Zusatznutzen. Trotzdem bleibt in der Praxis ein vertrautes Phänomen: Manche Patientinnen und Patienten sprechen schlechter an als erwartet, obwohl Anwendung, Dosis und Therapiedauer stimmen. Eine aktuelle Arbeit in Genome Medicine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/die-genetik-spielt-mit-warum-semaglutid-co-nicht-bei-allen-gleich-gut-wirken/">Die Genetik spielt mit – Warum Semaglutid &amp; Co. nicht bei allen gleich gut wirken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de">PK Pharmakommunikation</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>GLP-1-Rezeptoragonisten gehören zu den Erfolgsgeschichten der modernen Diabetologie. Sie senken den HbA1c, unterstützen die Gewichtsreduktion und bieten – je nach Substanz und Risikoprofil – kardiometabolische Zusatznutzen. Trotzdem bleibt in der Praxis ein vertrautes Phänomen: Manche Patientinnen und Patienten sprechen schlechter an als erwartet, obwohl Anwendung, Dosis und Therapiedauer stimmen.</p>
<p>Eine aktuelle Arbeit in Genome Medicine liefert dafür eine mögliche genetische Erklärung. Im Zentrum steht das PAM-Gen, das für die peptidyl-glycine alpha-amidating monooxygenase codiert. Dieses Enzym ist an der Amidierung zahlreicher bioaktiver Peptide beteiligt – darunter auch GLP‑1. Zwei untersuchte hypomorphe PAM-Varianten, p.S539W und p.D563G, sind mit einem erhöhten Typ-2-Diabetes-Risiko assoziiert; zusammengenommen trägt sie etwa jeder zehnte Mensch.</p>
<p><strong>Mehr GLP‑1 heißt nicht mehr Wirkung</strong></p>
<p>In der Studie war die PAM-Aktivität bei Trägern dieser Varianten deutlich reduziert: bei p.S539W um etwa 52 %, bei p.D563G um etwa 20 %. Interessanterweise hatten Träger zugleich erhöhte zirkulierende GLP-1-Spiegel. Was zunächst nach einem Vorteil klingt, übersetzt sich jedoch nicht in eine stärkere Wirkung. Besonders bei p.S539W zeigte sich eine reduzierte endogene GLP-1-Sensitivität – passend zum Konzept einer GLP-1-Resistenz.</p>
<p>Auch die Mausdaten passen zu diesem Bild: Pam-Knockout-Mäuse zeigten eine beschleunigte Magenentleerung, sprachen schlechter auf Exendin‑4 an und wiesen eine abgeschwächte Signalübertragung über den GLP-1-Rezeptor im Pylorus auf.</p>
<p><strong>Was bedeutet das für die Therapie?</strong></p>
<p>Klinisch war der Effekt messbar: In einer Metaanalyse von drei Kohorten mit 1.119 Teilnehmenden fiel die HbA1c-Senkung unter GLP-1RA-Therapie bei p.S539W-Trägern geringer aus als bei Nicht-Trägern. Für Metformin, Sulfonylharnstoffe und DPP-4-Inhibitoren zeigte sich dieser Unterschied nicht.</p>
<p>Noch ändert das keine Leitlinie. Aber PAM könnte künftig helfen, GLP-1RA-Non-Responder früher zu erkennen – und Therapieentscheidungen weniger nach dem Prinzip „mal sehen, ob es wirkt“ zu treffen.</p>
<p><a href="https://link.springer.com/article/10.1186/s13073-026-01630-0" target="_blank" rel="noopener">Umapathysivam MM et al. Type 2 diabetes risk alleles in peptidyl-glycine alpha-amidating monooxygenase influence GLP‑1 levels and response to GLP‑1 receptor agonists. Genome Medicine (2026).</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/die-genetik-spielt-mit-warum-semaglutid-co-nicht-bei-allen-gleich-gut-wirken/">Die Genetik spielt mit – Warum Semaglutid &amp; Co. nicht bei allen gleich gut wirken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de">PK Pharmakommunikation</a>.</p>
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		<title>Fuchsbandwurm: Die unsichtbare Gefahr im Grünen</title>
		<link>https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/fuchsbandwurm-die-unsichtbare-gefahr-im-gruenen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 09:55:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.pk-pharmakommunikation.de/?p=2032</guid>

					<description><![CDATA[<p>Lange galt der Fuchsbandwurm als eher seltenes Problem aus ländlichen Regionen. Inzwischen verändert sich das Bild. Füchse ziehen zunehmend durch Städte, siedeln sich in Wohngebieten an – und mit ihnen breitet sich auch Echinococcus multilocularis weiter aus. Neue Studien zeigen, dass der Parasit in mehreren Regionen Europas inzwischen fest etabliert ist. Deutschland gehört dazu. Jahrelang [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/fuchsbandwurm-die-unsichtbare-gefahr-im-gruenen/">Fuchsbandwurm: Die unsichtbare Gefahr im Grünen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de">PK Pharmakommunikation</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lange galt der Fuchsbandwurm als eher seltenes Problem aus ländlichen Regionen. Inzwischen verändert sich das Bild. Füchse ziehen zunehmend durch Städte, siedeln sich in Wohngebieten an – und mit ihnen breitet sich auch <em>Echinococcus multilocularis</em> weiter aus. Neue Studien zeigen, dass der Parasit in mehreren Regionen Europas inzwischen fest etabliert ist. Deutschland gehört dazu.</p>
<p><strong>Jahrelang asymptomatisch</strong></p>
<p>Die Ansteckung erfolgt meist unbemerkt. Die winzigen Eier des Parasiten können über verunreinigte Erde, ungewaschene Beeren oder den Kontakt mit infizierten Tieren aufgenommen werden. &nbsp;Im Darm des Menschen schlüpfen aus den Eiern kleine Larven, die durch die Darmwand wandern und in die Blutgefäße gelangen. Danach siedeln sich die Larven bevorzugt in der Leber an und wachsen dort infiltrativ – fast wie ein maligner Tumor.</p>
<p>Die Symptome sind dann unspezifisch: Jahre später zeigen sich Beschwerden wie Müdigkeit, Oberbauchschmerzen, Gewichtsverlust oder Gelbsucht. Genau diese unspezifischen Symptome machen das Erkennen der Erkrankung so schwierig. Nicht selten wird der Befund zufällig entdeckt – etwa bei einer Ultraschall- oder CT-Untersuchung.</p>
<p><strong>Schwierige Differenzialdiagnose</strong></p>
<p>Radiologisch kann die Erkrankung tatsächlich schnell an einen Tumor erinnern. Gerade deshalb gewinnt der Fuchsbandwurm in der klinischen Praxis an Bedeutung. Vor allem in Süddeutschland sollten Ärztinnen und Ärzte bei unklaren Leberbefunden auch den Fuchsbandwurm in Betracht ziehen.</p>
<p>Die gute Nachricht: Früh erkannt, lässt sich die Erkrankung heute deutlich besser behandeln als früher. Es kommen kurative Resektion und ergänzend Benzimidazole wie Albendazol zum Einsatz – diese teilweise lebenslang.</p>
<p><strong>Prävention bleibt entscheidend</strong></p>
<p>Dass sich der Fuchsbandwurm zunehmend ausbreitet, verändert auch die Wahrnehmung der Erkrankung. Was lange als seltene Zoonose galt, wird für Human- und Veterinärmedizin relevanter.</p>
<p>Große Panik ist zwar nicht angebracht. Aufmerksamkeit dagegen schon. Denn einfache Maßnahmen – gründliches Händewaschen, Reinigung bodennaher Lebensmittel oder regelmäßige Entwurmung von Haustieren – können das Risiko bereits deutlich senken.</p>
<p>Der Fuchsbandwurm bleibt selten. Unterschätzen sollte man ihn trotzdem nicht. Darum:</p>
<ul>
<li>Nach Gartenarbeit oder Tierkontakt Hände waschen</li>
<li>Beeren, Pilze und Fallobst vor dem Verzehr reinigen</li>
<li>Hunde und Katzen regelmäßig entwurmen lassen</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.thelancet.com/journals/laninf/article/PIIS1473-3099(25)00283-X/abstract" target="_blank" rel="noopener">Casulli, Adriano et al. Unveiling the incidences and trends of alveolar echinococcosis in Europe: a systematic review from the KNOW-PATH project. The Lancet. Infectious diseases vol. 26,1 (2026): e49-e61.</a></p>
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