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	<title>PK Pharmakommunikation</title>
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	<title>PK Pharmakommunikation</title>
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		<title>Natürlich wirksam? Cranberry bei Blasenentzündung</title>
		<link>https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/natuerlich-wirksam-cranberry-bei-blasenentzuendung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 13:22:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Cranberrysaft ist einer der Klassiker bei Blasenentzündungen – und gehört zu den Hausmitteln, die relativ gut untersucht sind. Der entscheidende Punkt dabei wird aber oft übersehen: Cranberry wirkt vor allem vorbeugend. Prävention statt Therapie In Studien zeigt sich der Effekt vor allem bei Frauen mit wiederkehrenden Blasenentzündungen. Die Zahl neuer Infektionen kann durch regelmäßigen Konsum [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Cranberrysaft ist einer der Klassiker bei Blasenentzündungen – und gehört zu den Hausmitteln, die relativ gut untersucht sind. Der entscheidende Punkt dabei wird aber oft übersehen: Cranberry wirkt vor allem vorbeugend.</p>
<p><strong>Prävention statt Therapie</strong></p>
<p>In Studien zeigt sich der Effekt vor allem bei Frauen mit wiederkehrenden Blasenentzündungen. Die Zahl neuer Infektionen kann durch regelmäßigen Konsum sinken. Einem Cochrane-Review zufolge ist das Risiko bei Frauen für erneute Infektionen um etwa 25–30 % reduziert, bei Kindern scheint die Wirkung etwas stärker zu sein. Manche Gruppen wie Schwangere und Pflegeheimbewohner konnten nicht profitieren.</p>
<p>Bei der akuten Blasenentzündung zeigt sich kaum ein positiver Effekt. Ist die Infektion einmal etabliert, kommt der Mechanismus schlicht zu spät – die Bakterien haben sich bereits an die Schleimhaut angeheftet und vermehren sich.</p>
<p><strong>Was hinter der Wirkung steckt</strong></p>
<p>Schon mehr Trinken allein kann Studien zufolge die Zahl an erneuten Blasenentzündungen stark reduzieren. Beim Effekt von Cranberry geht es aber nicht um „Durchspülen“, sondern um die in der Pflanze enthaltenen Wirkstoffe: Proanthocyanidine (PAC), die es Bakterien erschweren, sich an die Blasenschleimhaut anzuheften. Gerade E. coli, der häufigste Erreger von Harnwegsinfektionen, ist auf diese Haftung angewiesen. Ohne sie wird es für die Bakterien deutlich schwieriger, sich im Harntrakt festzusetzen.</p>
<p><strong>Saft, Kapseln oder Extrakt – und wieviel überhaupt?</strong></p>
<p>Und wie und in welcher Menge nimmt man Cranberry am sinnvollsten ein? Eine einheitliche Dosierungsempfehlung gibt es nicht. In Studien werden häufig etwa 36 mg Proanthocyanidine pro Tag eingesetzt. Wie viel Saft dafür nötig ist, lässt sich nicht pauschal angeben, da der Gehalt an Proanthocyanidinen je nach Produkt deutlich variiert. Bei Nahrungsergänzungsmitteln sollte man auf die Angaben zum PAC-Gehalt achten.</p>
<p><a href="https://www.cochranelibrary.com/cdsr/doi/10.1002/14651858.CD001321.pub7/full" target="_blank" rel="noopener">Williams G et al. Cranberries for preventing urinary tract infections. Cochrane Database Syst Rev. 2023;4(4):CD001321.</a></p>
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		<item>
		<title>Natürlich wirksam? Urin als Desinfektionsmittel</title>
		<link>https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/natuerlich-wirksam-urin-als-desinfektionsmittel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 06:41:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gesundheitstipps aus dem Internet können manchmal überraschende – und ehrlich gesagt auch etwas abstoßende – Formen annehmen. Zur medizinischen Anwendung von Urin finden sich zum Beispiel erstaunlich konkrete Anweisungen: Gegen Zahnschmerzen und Karies: „Den Mund mindestens drei Minuten mit frischem Morgenurin spülen und möglichst lange in der Mundhöhle behalten.“ Bei Mittelohrentzündung: „Urin in den Gehörgang [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gesundheitstipps aus dem Internet können manchmal überraschende – und ehrlich gesagt auch etwas abstoßende – Formen annehmen. Zur medizinischen Anwendung von Urin finden sich zum Beispiel erstaunlich konkrete Anweisungen:</p>
<ul>
<li>Gegen Zahnschmerzen und Karies: <em>„Den Mund mindestens drei Minuten mit frischem Morgenurin spülen und möglichst lange in der Mundhöhle behalten.“</em></li>
<li>Bei Mittelohrentzündung: <em>„Urin in den Gehörgang laufen lassen und 15 Minuten einwirken lassen.“</em></li>
<li>Bei Hautunreinheiten oder leichten Verbrennungen: <em>„Am Morgen, nach der normalen Gesichtswäsche das Gesicht mit konzentriertem Morgenurin waschen und möglichst lange nicht abwaschen.“</em></li>
</ul>
<p>Hinter solchen Empfehlungen steckt ein erstaunlich langlebiger Mythos: Urin sei ein natürliches Desinfektionsmittel. Tatsächlich wurde er schon in der antiken und mittelalterlichen Medizin zu diesem Zweck eingesetzt.</p>
<p><strong>Den Ekel überwinden – lohnt sich das?</strong></p>
<p>Die Vorstellung, Urin sei steril, gilt heute als überholt. Moderne mikrobiologische Untersuchungen zeigen, dass der menschliche Harntrakt durchaus eine bakterielle Besiedlung besitzt. Aus dem angeblichen Antiseptikum wird damit schlicht eine Körperflüssigkeit, die – wie viele andere auch – Mikroorganismen enthalten kann und daher in der Nähe von Wunden wenig verloren hat.</p>
<p>Hinzu kommt: Urin besteht überwiegend aus Wasser sowie wenigen Prozent Elektrolyten und Stoffwechselprodukten, die der Körper gerade ausscheiden möchte. Für eine antiseptische Wirkung gibt es keinen überzeugenden Mechanismus.</p>
<p><strong>Was brennt, wirkt doch gegen Bakterien?</strong></p>
<p>Dass Urin auf verletzter Haut manchmal brennt, wird gelegentlich als Hinweis auf eine „desinfizierende Wirkung“ interpretiert. Tatsächlich liegt das eher an seiner Salzkonzentration und dem leicht sauren pH-Wert.</p>
<p>Kurz gesagt: Urin kann brennen – aber nicht aus denselben Gründen wie ein Antiseptikum, sondern eher aus denselben Gründen wie Salzwasser auf einer Schürfwunde.</p>
<p><strong>Nein – Urin ist kein Desinfektionsmittel</strong></p>
<p>Heute gibt es sauberes Wasser, einfache Wundreinigung und sterile Abdeckung. Urinanwendungen scheinen daher etwa so ratsam wie einige andere Klassiker der historischen Medizin: Aderlass bei Fieber, Quecksilberkuren gegen Syphilis oder Blutegel gegen nahezu alles.</p>
<p>Trotzdem ist der alte Mythos noch immer nicht ganz ausgerottet.</p>
<p>Sind Ihnen solche Ratschläge schon einmal begegnet?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://journals.asm.org/doi/10.1128/jcm.00675-18" target="_blank" rel="noopener">Morand A et al. Human Bacterial Repertoire of the Urinary Tract: a Potential Paradigm Shift. J Clin Microbiol. 2019 Feb 27;57(3):e00675-18.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Abnehmen im Faktencheck: der gar nicht so kleine Unterschied</title>
		<link>https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/abnehmen-im-faktencheck-der-gar-nicht-so-kleine-unterschied/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 10:40:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.pk-pharmakommunikation.de/?p=2001</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gleiche Ernährung. Gleiches Trainingspensum. Unterschiedliche Ergebnisse: Er verliert vier Kilo. Sie verliert die Geduld. Was aber sind die Gründe für diesen „Gender Weight Gap“? Muskelmasse: Der Ausgangspunkt ist nicht identisch Männer besitzen im Durchschnitt rund 10–15 % mehr fettfreie Masse als Frauen gleichen Alters. Der Anteil der Skelettmuskulatur liegt bei Männern bei etwa 40–45 % [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/abnehmen-im-faktencheck-der-gar-nicht-so-kleine-unterschied/">Abnehmen im Faktencheck: der gar nicht so kleine Unterschied</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de">PK Pharmakommunikation</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gleiche Ernährung.</p>
<p>Gleiches Trainingspensum.</p>
<p>Unterschiedliche Ergebnisse:</p>
<p><strong>Er</strong> verliert vier Kilo. <strong>Sie</strong> verliert die Geduld. Was aber sind die Gründe für diesen „Gender Weight Gap“?</p>
<p><strong>Muskelmasse: Der Ausgangspunkt ist nicht identisch</strong></p>
<p>Männer besitzen im Durchschnitt rund 10–15 % mehr fettfreie Masse als Frauen gleichen Alters. Der Anteil der Skelettmuskulatur liegt bei Männern bei etwa 40–45 % des Körpergewichts, bei Frauen eher bei 30–35 %. Mehr Muskelmasse bedeutet jedoch einen höheren Grundumsatz: Ein Kilogramm fettfreier Masse verbraucht in Ruhe etwa 13–15 kcal pro Tag.</p>
<ul>
<li>In der Praxis ergibt sich für Männer dadurch häufig ein um 100–300 kcal höherer täglicher Energieverbrauch.</li>
</ul>
<p><strong>Energieregulation: Frühere Gegenregulation</strong></p>
<p>Bei Frauen reagiert die hormonelle Steuerung sensibler auf Energiedefizite. Der Spiegel des Sättigungshormons Leptin kann bereits bei moderater Restriktion um 30–50 % sinken, während das Hungerhormon Ghrelin zunimmt. Parallel reduziert die adaptive Thermogenese den Energieverbrauch um 5–15 %.</p>
<ul>
<li>Der Organismus einer Frau dämpft den Verbrauch also früher und konsequenter.</li>
</ul>
<p><strong>Zyklus: Gewicht ist kein fixer Referenzwert</strong></p>
<p>Gewichtsschwankungen von 1–2 kg innerhalb eines Zyklus sind physiologisch. In der Lutealphase steigt der Grundumsatz um 2–10 %, gleichzeitig erhöht sich bei vielen Frauen die spontane Energieaufnahme um 90–500 kcal pro Tag. Progesteron begünstigt zusätzlich die Flüssigkeitsretention.</p>
<ul>
<li>Kurzfristige Waagenwerte zeigen deshalb oft die hormonelle Dynamik – nicht tatsächliche Fettveränderung.</li>
</ul>
<p><strong>Menopause: Wenn sich die Verteilung ändert</strong></p>
<p>Mit den Wechseljahren steigt das viszerale Fettvolumen um rund 40–60 %, während die Muskelmasse signifikant abnimmt – selbst wenn das Gesamtgewicht nur moderat zunimmt.</p>
<ul>
<li>Zum einen ist viszerales Fett metabolisch aktiv und fördert Insulinresistenz, inflammatorische Prozesse und kardiovaskuläres Risiko. Zum anderen kann durch weniger Muskelmasse der Ruheenergieverbrauch um 100–200 kcal pro Tag niedriger liegen.</li>
</ul>
<p><strong>&nbsp;</strong><strong>Was bei Frauen also besonders wichtig ist</strong></p>
<ul>
<li><strong>Krafttraining + ausreichend Eiweiß:</strong> 2–3×/Woche progressives Training; <strong>1,6–2,0 g Protein/kg KG</strong>, um Muskelmasse und Grundumsatz zu sichern</li>
<li><strong>Moderates Kaloriendefizit: ca. </strong>300–500 kcal statt Crash-Diät</li>
<li><strong>Zyklus &amp; Lebensphase einplanen: </strong>1–2 kg zyklische Schwankung sind physiologisch; postmenopausal Fokus eher auf Taillenumfang, Kraftwerte und Stoffwechselmarker legen)</li>
</ul>
<p>Was denken Sie: Gehen Abnehmstrategien ausreichend auf den Geschlechterunterschied ein?</p>
<p><a href="https://www.mdpi.com/2077-0383/15/2/740" target="_blank" rel="noopener">Szeliga A et al. The Impact of the Menopausal Transition on Body Composition and Abdominal Fat Redistribution. J Clin Med. 2026 Jan 16;15(2):740.</a></p>
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		<item>
		<title>Natürlich wirksam? Nasenspülung mit Kochsalz</title>
		<link>https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/natuerlich-wirksam-nasenspuelung-mit-kochsalz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2026 06:56:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.pk-pharmakommunikation.de/?p=1995</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nasenspülungen wirken unspektakulär – sie sind aber sehr effektiv. Auch Reviews zeigen ziemlich klar, dass regelmäßige Kochsalzspülungen bei chronischer Rhinosinusitis die Symptomlast spürbar senken können. In Studien liegen die Verbesserungen der Beschwerdescores oft im Bereich von etwa 20–30 %, begleitet von messbar besserer Lebensqualität und weniger Sekretstau. Kein Gamechanger über Nacht, aber eine Maßnahme mit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/natuerlich-wirksam-nasenspuelung-mit-kochsalz/">Natürlich wirksam? Nasenspülung mit Kochsalz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de">PK Pharmakommunikation</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nasenspülungen wirken unspektakulär – sie sind aber sehr effektiv. Auch Reviews zeigen ziemlich klar, dass regelmäßige Kochsalzspülungen bei chronischer Rhinosinusitis die Symptomlast spürbar senken können. In Studien liegen die Verbesserungen der Beschwerdescores oft im Bereich von etwa 20–30 %, begleitet von messbar besserer Lebensqualität und weniger Sekretstau. Kein Gamechanger über Nacht, aber eine Maßnahme mit solidem Effekt.</p>
<p><strong>Was bei der Anwendung den Unterschied macht</strong></p>
<p>Damit das Ganze auch wirkt, kommt es auf die Umsetzung an. Ist die Nase verstopft, ist vor Anwendung der Nasenspülung ein abschwellendes Nasenspray oder Nasentropfen sinnvoll. Verwenden Sie für die Spülung etwa 150–250 ml isotonische Kochsalzlösung pro Nasenseite. Am unkompliziertesten sind vorportionierte Nasenspülsalze aus Apotheke oder Drogerie; hier bekommt man auch passende Nasenduschen oder Spülflaschen. Alternativ lässt sich die Lösung selbst ansetzen (ca. 9 g Salz auf 1 Liter Wasser). Wichtig ist das Wasser: idealerweise steril oder abgekocht und anschließend handwarm. Kopf leicht nach vorne über das Waschbecken senken, Mund offen lassen, ruhig weiteratmen, damit das Nasensekret gut abfließen kann. &nbsp;Kräftiges Schnäuzen ist kontraproduktiv, weil es die Schleimhaut belastet und Flüssigkeit in die Nebenhöhlen oder ins Mittelohr drücken kann. Deshalb besser sanft schnäuzen, ein Nasenloch nach dem anderen.</p>
<p><strong>Unspektakulär, aber wirksam</strong></p>
<p>Die ganze Prozedur ist nicht besonders elegant, aber effektiv. Nasenspülungen können übrigens beliebig oft angewendet werden. In der Regel werden die Symptome nach wenigen Tagen deutlich besser. Nasensprays mit Meersalz ersetzen die Spülung nicht, weil ihnen schlicht das nötige Volumen fehlt.</p>
<p>Auch die Hygiene entscheidet über den Nutzen: Lösung frisch zubereiten, Spülhilfe regelmäßig reinigen und gut trocknen lassen. Richtig angewendet ist die Nasenspülung eine einfache, kostengünstige Ergänzung der symptomatischen Therapie – und ein gutes Beispiel dafür, wie ein scheinbar unspektakuläres Hausmittel bei genauerem Hinsehen erstaunlich evidenznah ist.</p>
<p><a href="https://www.mdpi.com/1648-9144/61/8/1402" target="_blank" rel="noopener">Pecoraro L, Di Muri E, Lezzi G, Picciolo S, De Musso M, Piazza M, Bosoni M, Indrio F. Nasal Irrigations: A 360-Degree View in Clinical Practice. Medicina (Kaunas). 2025 Aug 1;61(8):1402.</a></p>
<p>Übrigens: Der Text gehört zu unserer Serie <strong>„Natürlich wirksam?“</strong>. Darin nehmen wir Hausmittel &amp; Co. unter die Lupe – mit Fokus auf das, was physiologisch Sinn ergibt und wissenschaftlich zumindest ein bisschen Rückenwind hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/natuerlich-wirksam-nasenspuelung-mit-kochsalz/">Natürlich wirksam? Nasenspülung mit Kochsalz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de">PK Pharmakommunikation</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Abnehmen im Faktencheck: Bewegung neu gedacht</title>
		<link>https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/abnehmen-im-faktencheck-bewegung-neu-gedacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 09:36:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.pk-pharmakommunikation.de/?p=1982</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bewegung ist nach wie vor Teil jeder Abnehmstrategie. Gleichzeitig wächst das Verständnis dafür, dass ihr größter Nutzen oft nicht auf der Waage sichtbar wird, sondern in der metabolischen und körperlichen Anpassung. Der Blick geht weg vom einzelnen Workout … … hin zum gesamten Aktivitätsniveau. Morgens 40 Minuten joggen, danach stolz ins Büro – und dann [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bewegung ist nach wie vor Teil jeder Abnehmstrategie. Gleichzeitig wächst das Verständnis dafür, dass ihr größter Nutzen oft nicht auf der Waage sichtbar wird, sondern in der metabolischen und körperlichen Anpassung.</p>
<p><strong>Der Blick geht weg vom einzelnen Workout …</strong></p>
<p>… hin zum gesamten Aktivitätsniveau.</p>
<p><em>Morgens 40 Minuten joggen, danach stolz ins Büro – und dann acht Stunden Sitzmarathon. Viele werten das als Erfolg, obwohl der Schrittzähler abends trotzdem weniger Bewegung zeigt als an einem Tag mit vielen kleinen Wegen, Treppen und „nur“ einem Spaziergang.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alltagsbewegung, kurze Wege zu Fuß oder weniger Sitzzeit tragen oft mehr zur Gesamtbilanz bei als einzelne intensive Einheiten. Doch Bewegung verändert nicht nur die tägliche Aktivität – sondern auch, wie der Körper auf Training reagiert.</p>
<p><strong>Krafttraining verändert den Körper – auch ohne Gewichtsverlust.</strong></p>
<p>Fettmasse kann sinken, Muskelmasse steigen.</p>
<p><em>Dwayne Johnson brachte in seinen Actionrollen um die 120 Kilo auf die Waage – ihr Nachbar mit Bürojob würde bei gleichem Gewicht wahrscheinlich ein bedeutend anderes Körper- und Fitnessbild vermitteln.</em></p>
<p>Das Gewicht bleibt stabil, während sich Funktion, Haltung und metabolische Parameter verbessern. Fortschritt zeigt sich damit nicht nur auf der Waage.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn nicht nur das <em>Wie viel</em>, sondern auch das <em>Wie</em> entscheidend ist, rückt die Trainingsintensität automatisch in den Fokus.</p>
<p><strong>Mehr Intensität ist nicht automatisch besser.</strong></p>
<p>Aktuelle Diskussionen betonen Nachhaltigkeit statt Extremprogramme.</p>
<p><em>Ein Training kann sich großartig anfühlen – bis am nächsten Tag der Muskelkater einzieht und plötzlich jede Treppe gemieden wird. Wenn dann lieber der Partner zum Müll rausbringen geschickt wird, war das Workout vielleicht härter als langfristig sinnvoll.</em></p>
<p>Routinen, die sich dauerhaft in den Alltag integrieren lassen, sind langfristig wirksamer als kurzfristige Hochphasen.</p>
<p><strong>Früher fragte man: Wie hart war das Training?</strong></p>
<p><strong>Heute eher: Wie aktiv war der Tag insgesamt?</strong></p>
<p>Hundebesitzer erreichen Bewegungsempfehlungen übrigens deutlich häufiger als Menschen ohne Hund. An grauen Tagen gehen sie trotzdem los. Nicht weil sie motivierter sind – sondern weil der Alltag es verlangt.</p>
<p>Also – welche Ideen haben Sie?</p>
<p><a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11529494/" target="_blank" rel="noopener">Zablan K, Melvin G, Hayley A. Dog ownership, physical activity, loneliness and mental health: a comparison of older adult and younger adult companion animal owners. BMC Psychol. 2024 Nov 1;12(1):618.</a></p>
<p><a href="https://academic.oup.com/jcem/article/109/3/e997/7454811" target="_blank" rel="noopener">Dorling JL, Apolzan JW, Johannsen NM, Thomas DM, Höchsmann C, Hsia DS, Martin CK. Exercise-induced Changes in Central Adiposity During an RCT: Effect of Exercise Dose and Associations With Compensation. J Clin Endocrinol Metab. 2024 Feb 20;109(3):e997-e10</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Abnehmen im Faktencheck: Warum einfache Erklärungen nicht funktionieren</title>
		<link>https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/abnehmen-im-faktencheck-warum-einfache-erklaerungen-nicht-funktionieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2026 14:59:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der medizinischen Praxis zeigt sich bei Gewichtsreduktion oft eine Diskrepanz zwischen Aufwand und Ergebnis. Patientinnen und Patienten bewegen sich mehr, ernähren sich bewusst und sind hoch motiviert – und doch bleibt das Körpergewicht stabil Frust kann sich dann auch auf ärztlicher Seite zeigen, denn nicht selten Denkfehler 1: Gewicht ist ein schleicht sich der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/abnehmen-im-faktencheck-warum-einfache-erklaerungen-nicht-funktionieren/">Abnehmen im Faktencheck: Warum einfache Erklärungen nicht funktionieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de">PK Pharmakommunikation</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der medizinischen Praxis zeigt sich bei Gewichtsreduktion oft eine Diskrepanz zwischen Aufwand und Ergebnis. Patientinnen und Patienten bewegen sich mehr, ernähren sich bewusst und sind hoch motiviert – und doch bleibt das Körpergewicht stabil Frust kann sich dann auch auf ärztlicher Seite zeigen, denn nicht selten</p>
<p><strong>Denkfehler 1:</strong> Gewicht ist ein schleicht sich der Verdacht sein, dass es an Disziplin mangelt. Häufig liegt der Denkfehler jedoch woanders.valider Marker für Therapieerfolg.</p>
<p>Das Körpergewicht ist leicht zu messen, aber es sagt wenig über Fettverteilung, Insulinsensitivität, Entzündungsstatus oder kardiometabolisches Risiko aus. Zahlreiche Interventionen verbessern genau diese Parameter, ohne dass sich die Waage nennenswert bewegt. Wird Erfolg ausschließlich am Gewicht gemessen, bleiben relevante gesundheitliche Effekte unsichtbar – und wirksame Maßnahmen gelten fälschlicherweise als gescheitert.</p>
<p><strong>Denkfehler 2:</strong> Mehr Aufwand führt zu mehr Gewichtsverlust.</p>
<p>Die Annahme klingt plausibel, hält der Praxis jedoch häufig nicht stand. Bei einem Energiedefizit setzt eine physiologische Gegenregulation ein: Der Ruheenergieverbrauch sinkt. Gleichzeitig verändern sich Verhalten und Befinden – Betroffene bewegen sich außerhalb geplanter Aktivität unbewusst weniger, etwa durch mehr Sitzen oder geringere spontane Bewegung. Ein Teil des Defizits wird so wieder ausgeglichen. Mehr Einsatz führt daher nicht automatisch zu mehr Gewichtsverlust.</p>
<p><strong>Denkfehler 3:</strong> Abnehmen ist vor allem ein Verhaltensproblem.</p>
<p>Diese Sichtweise überschätzt die Willenskraft und unterschätzt die Biologie – und damit auch die psychische Belastung. Studien zeigen, dass der Körper Gewicht und Fettmasse aktiv mitreguliert. Hunger, Energieverbrauch und Speicherung passen sich an die Ernährungssituation an, unabhängig von Motivation, Einsicht oder guten Vorsätzen. Für viele Betroffene fühlt sich ausbleibender Erfolg deshalb wie persönliches Versagen an, obwohl es sich um eine biologische Reaktion handelt.</p>
<p><em>Kommt Ihnen das aus der Praxis bekannt vor?</em></p>
<p>Drei Denkfehler, viele enttäuschte Erwartungen. In den folgenden Beiträgen ordnen wir diese Erkenntnisse evidenzbasiert ein.</p>
<p>Weitere Infos: <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/oby.20027" target="_blank" rel="noopener">Müller MJ, Bosy-Westphal A. Adaptive thermogenesis with weight loss in humans. Obesity (Silver Spring). 2013;21(2):218–228.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/abnehmen-im-faktencheck-warum-einfache-erklaerungen-nicht-funktionieren/">Abnehmen im Faktencheck: Warum einfache Erklärungen nicht funktionieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de">PK Pharmakommunikation</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neuer metabolischer BMI: Wenn das Körpergewicht nicht die ganze Wahrheit sagt</title>
		<link>https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/neuer-metabolischer-bmi-wenn-das-koerpergewicht-nicht-die-ganze-wahrheit-sagt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jan 2026 19:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.pk-pharmakommunikation.de/?p=1963</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der klassische Body-Mass-Index (BMI) ist robust, einfach – und bekanntlich grob. In unserem Blogbeitrag zum Body Roundness Index haben wir bereits gezeigt, wie sehr Maßzahlen zur Körperform divergieren können und wie wenig sie im klinischen Alltag manchmal zur Risikoabschätzung beitragen. Nun kommt ein weiterer Herausforderer: der metabolische BMI (metBMI). Der metBMI basiert nicht auf Körpermaßen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/neuer-metabolischer-bmi-wenn-das-koerpergewicht-nicht-die-ganze-wahrheit-sagt/">Neuer metabolischer BMI: Wenn das Körpergewicht nicht die ganze Wahrheit sagt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de">PK Pharmakommunikation</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der klassische Body-Mass-Index (BMI) ist robust, einfach – und bekanntlich grob. In unserem <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/der-body-roundness-index-eine-runde-sache/">Blogbeitrag zum Body Roundness Index</a> haben wir bereits gezeigt, wie sehr Maßzahlen zur Körperform divergieren können und wie wenig sie im klinischen Alltag manchmal zur Risikoabschätzung beitragen. Nun kommt ein weiterer Herausforderer: der metabolische BMI (metBMI).</p>
<p>Der metBMI basiert nicht auf Körpermaßen, sondern auf einem KI-gestützten Modell aus Blutmetaboliten. Entwickelt wurde er von Forschenden der Universitäten Leipzig und Göteborg. Ausgangspunkt ist eine bekannte Schwäche des BMI: Bis zu 30 % der Normalgewichtigen weisen bereits metabolische Störungen auf, während manche Übergewichtige metabolisch unauffällig bleiben. Der BMI erfasst nicht die funktionelle Qualität des Fettgewebes.</p>
<p>Grundlage ist eine in Nature Medicine publizierte Studie mit fast 2.000 Teilnehmenden, in der umfangreiche Multi-Omics-Daten analysiert wurden. Aus über 1.000 Metaboliten identifizierten die Autoren ein klinisch handhabbares Panel aus 66 Markern, das adiposetypische Dysfunktionen präzise abbildet. Ein erhöhter metBMI war mit einem zwei- bis fünffach höheren Risiko für metabolische Fettleber, Typ-2-Diabetes, viszerale Fettakkumulation, Insulinresistenz und systemische Inflammation assoziiert – unabhängig vom tatsächlichen BMI. Zudem verloren Personen mit hohem metBMI nach bariatrischer Chirurgie rund 30 % weniger Gewicht, was auf eine metabolische „Therapieresistenz“ hindeutet.</p>
<p>Besonders spannend ist die Kopplung mit dem Darmbiom: Mit steigendem metBMI nahm die Vielfalt der Darmbakterien ab, ebenso ihre Fähigkeit, schützende kurzkettige Fettsäuren wie Butyrat zu produzieren – ein möglicher mechanistischer Link zwischen Adipositas, chronischer Entzündung und Insulinresistenz.</p>
<p>Was bedeutet das für die Praxis? Während der Body Roundness Index (BRI), die Waist-to-Hip Ratio (WHR) und die Waist-to-Height Ratio (WtHR) vor allem die Fettverteilung quantifizieren, adressiert der metBMI die biologische Qualität des Fettgewebes. Er könnte helfen, Hochrisikopatienten früher zu identifizieren, Therapieentscheidungen zu personalisieren und das Paradigma „Gewicht gleich Risiko“ zu durchbrechen. Die Waage bleibt wichtig – aber sie bekommt metabolische Konkurrenz.</p>
<p><a href="https://www.nature.com/articles/s41591-025-04009-7" target="_blank" rel="noopener">Chakaroun RM et al. Multi-omic definition of metabolic obesity through adipose tissue-microbiome interactions. Nat Med. Published online January 2, 2026.</a></p>
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		<title>Silvester, Sekt und Fremdsprachen</title>
		<link>https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/silvester-sekt-und-fremdsprachen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jan 2026 17:18:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gab es bei Ihnen zum Jahreswechsel internationale Gäste? Dann haben Sie vielleicht beobachtet, wie das Schulenglisch bei vielen nach dem ersten oder auch zweiten Glas Sekt plötzlich viel besser funktioniert. Menschen, die sonst jeden englischen Satz innerlich mehrfach korrigieren, sprechen auf einmal flüssig, mutig und hörbar entspannter. Was nach Partyanekdote klingt, ist tatsächlich ein gut [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gab es bei Ihnen zum Jahreswechsel internationale Gäste? Dann haben Sie vielleicht beobachtet, wie das Schulenglisch bei vielen nach dem ersten oder auch zweiten Glas Sekt plötzlich viel besser funktioniert. Menschen, die sonst jeden englischen Satz innerlich mehrfach korrigieren, sprechen auf einmal flüssig, mutig und hörbar entspannter.</p>
<p>Was nach Partyanekdote klingt, ist tatsächlich ein gut dokumentiertes Phänomen – und 2025 erregte das Thema sogar die Aufmerksamkeit des Ig-Nobel-Prize-Komitees: Der Ig Nobel Prize, der Forschung prämiert, die „erst zum Lachen und dann zum Nachdenken“ anregt, ehrte im vergangenen Jahr eine Studie genau zu diesem Effekt, interessanterweise in der Kategorie „Frieden“. Die niederländische Arbeit zeigt: Akuter Alkoholkonsum kann unter bestimmten Bedingungen die Fähigkeit verbessern, eine Fremdsprache zu sprechen. Nicht gefühlt, nicht anekdotisch, sondern messbar.</p>
<p><strong>Ungehemmt durch Alkohol</strong></p>
<p>Dabei geht es ausdrücklich nicht um mehr Wortschatz oder bessere Grammatik. Die bereits 2018 im Journal of Psychopharmacology veröffentlichte Studie untersuchte vielmehr die Sprechhemmung. Also jene innere Kontrollinstanz, die viele Fremdsprachenlerner permanent bremst, weil sie jeden Satz vorab auf Fehler prüfen.</p>
<p>Nach moderatem Alkoholkonsum sprachen niederländische Probanden in einem Experiment für Außenstehende flüssiger und verständlicher Englisch – ohne sich selbst für besser zu halten. Es ging nicht um Einbildung, sondern um Wirkung.</p>
<p>Der Grund: Alkohol senkt Hemmschwellen, dämpft Perfektionismus und verdrängt die Angst vor Fehlern. Das Gespräch gewinnt Raum – und das bei manchen Menschen obligatorische „Sorry for my bad English“ fällt einfach weg.</p>
<p>Allerdings aufgepasst: Was die Fremdsprachennutzung verbessert, gilt nicht für die Muttersprache. Wie eine weitere niederländische Studie zeigt, verschlechtert sich hier die Aussprache mit steigendem Blutalkoholgehalt messbar. Der muttersprachliche Ausdruck ist eben meist nicht von sprachlichen Unsicherheiten beeinflusst.</p>
<p>Sollten Sie also demnächst wieder jemanden erleben, dessen Englisch nach dem Anstoßen deutlich an Fahrt gewinnt: Das ist kein Neujahrs- oder sonstiges Wunder. Das ist evidenzbasiert.</p>
<p><a href="https://improbable.com/ig/winners/#ig2025" target="_blank" rel="noopener">Die IG-Nobelpreis-Gewinner 2025</a></p>
<p><a href="https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0269881117735687" target="_blank" rel="noopener">Renner F et al. Dutch courage? Effects of acute alcohol consumption on self-ratings and observer ratings of foreign language skills. J Psychopharmacol. 2018</a></p>
<p><a href="https://research.rug.nl/en/publications/the-impact-of-alcohol-on-l1-versus-l2/" target="_blank" rel="noopener">Offrede TF et al. The Impact of Alcohol on L1 versus L2. Lang Speech. 2021</a></p>
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		<title>Wenn „Thinking“ denkt, bis nichts mehr kommt</title>
		<link>https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/wenn-thinking-denkt-bis-nichts-mehr-kommt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2025 11:56:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pünktlich zum Jahresabschluss lassen wir hier in der Agentur noch einmal Revue passieren, was sich so an Neuem in diesem Jahr getan hat. Bei uns ist dabei auch das Thema ChatGTP und neuer Thinking-Modus auf den Tisch gekommen. Macht der jetzt vielleicht alles besser? Geht vielleicht doch mehr mit der KI, als Kürzungen vorzuschlagen und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/wenn-thinking-denkt-bis-nichts-mehr-kommt/">Wenn „Thinking“ denkt, bis nichts mehr kommt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de">PK Pharmakommunikation</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Pünktlich zum Jahresabschluss lassen wir hier in der Agentur noch einmal Revue passieren, was sich so an Neuem in diesem Jahr getan hat. Bei uns ist dabei auch das Thema ChatGTP und neuer Thinking-Modus auf den Tisch gekommen. Macht der jetzt vielleicht alles besser? Geht vielleicht doch mehr mit der KI, als Kürzungen vorzuschlagen und auf orthografische und grammatische Fehler zu kontrollieren? Könnte die virtuelle Kollegin vielleicht sogar die Grundlage für einen ganzen Fachartikel schreiben – ganz ohne Halluzinationen?</p>
<p><strong>In der Praxis sieht das dann so aus:</strong></p>
<p>Der Testlauf startet wohldurchdacht. Wir schreiben einen ausführlichen Prompt, definieren Zielgruppe, Thema, Tonalität, Länge. Wir geben uns natürlich große Mühe, denn mit dem Ergebnis sollten wir ja weiterarbeiten können.</p>
<p>Dann warten wir. Bisher konnte man weder den Aussagen noch den angegebenen Quellen vertrauen. Die diensteifrige Kollegin ChatGTP denkt sich ja gerne mal was aus, um besser da zu stehen. Eigentlich sollte das im Thinking-Modus nicht mehr vorkommen. Wir sind gespannt auf das Ergebnis. Doch was dann passiert ist</p>
<p><strong>Stille. Abbruch. Ende.</strong></p>
<p>Entweder der Text bricht mittendrin ab oder noch schöner: Es erscheint <strong>gar nichts</strong> – der Thinking-Modus denkt und denkt, und am Ende steht: nichts. Kein Satz, kein Fragment. Und auch der Satz „Schreib bitte diesen Text</p>
<p>Pünktlich zum Jahresabschluss lassen wir hier in der Agentur noch einmal Revue passieren, was sich so an Neuem in diesem Jahr getan hat. Bei uns ist dabei auch das Thema ChatGTP und neuer Thinking-Modus auf den Tisch gekommen. Macht der jetzt vielleicht alles besser? Geht vielleicht doch mehr mit der KI, als Kürzungen vorzuschlagen und auf orthografische und grammatische Fehler zu kontrollieren? Könnte die virtuelle Kollegin vielleicht sogar die Grundlage für einen ganzen Fachartikel schreiben – ganz ohne Halluzinationen?</p>
<p><strong>In der Praxis sieht das dann so aus:</strong></p>
<p>Der Testlauf startet wohldurchdacht. Wir schreiben einen ausführlichen Prompt, definieren Zielgruppe, Thema, Tonalität, Länge. Wir geben uns natürlich große Mühe, denn mit dem Ergebnis sollten wir ja weiterarbeiten können.</p>
<p>Dann warten wir. Bisher konnte man weder den Aussagen noch den angegebenen Quellen vertrauen. Die diensteifrige Kollegin ChatGTP denkt sich ja gerne mal was aus, um besser da zu stehen. Eigentlich sollte das im Thinking-Modus nicht mehr vorkommen. Wir sind gespannt auf das Ergebnis. Doch was dann passiert ist</p>
<p><strong>Stille. Abbruch. Ende.</strong></p>
<p>Entweder der Text bricht mittendrin ab oder noch schöner: Es erscheint <strong>gar nichts</strong> – der Thinking-Modus denkt und denkt, und am Ende steht: nichts. Kein Satz, kein Fragment. Und auch der Satz „Schreib bitte diesen Text zu Ende“ funktioniert dann nicht. Denn schon der Anfang ist längst im virtuellen Nebel verwabert.</p>
<p><strong>Warum der Thinking-Modus sich manchmal „verrennt“</strong></p>
<p>Eigentlich ist der Thinking-Modus ein Segen, denn er beachtet tatsächlich solche Anweisungen wie „schätze die Wörterzahl nicht, sondern zähle“ oder „interpretiere keine Ergebnisse, sondern gib nur wieder, was da wirklich steht“. Das Problem: Zusätzliche „Denkarbeit“ braucht Ressourcen. Sie kostet Rechenzeit, und obendrein hat jede Antwort ein begrenztes „Wortbudget“ (Anzahl der Tokens). Wird dieses Budget gesprengt oder dauert die Berechnung zu lang, ist Schluss – die Technik sagt: „Feierabend.“</p>
<p>Für uns fühlt sich das dann an wie ein abgebrochener Download bei 98 % – schmerzhaft für das Zeitbudget, emotional… sagen wir: ungünstig für den Blutdruck.</p>
<p><strong>Blackout-Erlebnisse vermeiden</strong></p>
<p>Womit wir am Ende zumindest etwas weitergekommen sind:</p>
<ul>
<li>Gliederung zuerst, Text später<br>
Zunächst nur eine Struktur erstellen lassen: Überschriften, Unterkapitel, grobe Bulletpoints.</li>
<li>In Etappen formulieren<br>
Jeder Abschnitt bekommt seinen eigenen Prompt – wie einzelne Bausteine für Layout und Freigabe. So kann nicht der gesamte Text verschwinden, bevor überhaupt etwas auf dem Bildschirm landet.</li>
<li>Denkaufwand begrenzen<br>
Nicht zu viele Anforderungen auf einmal. Was hintereinander geht, das sollte auch hintereinander passieren. Möglichst „idiotensicher“ formulieren und notfalls einfach mal die KI selbst fragen, wieso sie etwas Bestimmtes denn so gemacht hat. Hilft zumindest für die Zukunft…</li>
</ul>
<p>ChatGPT ist kein Autor, sondern Strukturhilfe, Formulierungsmaschine oder Ideenlieferant für Varianten, Zwischenüberschriften und Einstiege. Was es garantiert nicht ersetzt: einen sachkundigen Autor. Wir jedenfalls lassen die KI lieber weiterhin die kleineren Hilfsarbeiten erledigen – das spart Zeit und verschwendet sie nicht.</p>
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		<title>Delphi-2M: Wenn KI den Blick in die Zukunft wagt</title>
		<link>https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/delphi-2m-wenn-ki-den-blick-in-die-zukunft-wagt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2025 10:46:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie wahrscheinlich ist es, dass jemand in den nächsten 20 Jahren einen Herzinfarkt erleidet, an Diabetes erkrankt – oder psychische Probleme entwickelt? Ein neues KI-Modell, entwickelt unter anderem vom Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) und dem Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), verspricht Prognosen für über 1.000 Erkrankungen – auf Basis von Daten aus der realen Welt. Von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/delphi-2m-wenn-ki-den-blick-in-die-zukunft-wagt/">Delphi-2M: Wenn KI den Blick in die Zukunft wagt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de">PK Pharmakommunikation</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wahrscheinlich ist es, dass jemand in den nächsten 20 Jahren einen Herzinfarkt erleidet, an Diabetes erkrankt – oder psychische Probleme entwickelt? Ein neues KI-Modell, entwickelt unter anderem vom Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) und dem Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), verspricht Prognosen für über 1.000 Erkrankungen – auf Basis von Daten aus der realen Welt.</p>
<p><strong>Von der Einzelkrankheit zum Gesamtbild</strong></p>
<p>Bisherige Modelle konzentrierten sich meist auf eine Krankheit – etwa das kardiovaskuläre Risiko oder genetische Prädispositionen für Krebs. Delphi-2M denkt größer: Es wurde mit Datensätzen von mehr als zwei Millionen Menschen trainiert, kombiniert genetische, klinische und demografische Informationen und zieht daraus Wahrscheinlichkeiten für verschiedenste Krankheitsbilder. Im Kern handelt es sich um ein sogenanntes Generative Pre-trained Transformer-Modell (GPT) – also einen Algorithmus, der Muster erkennt und auf dieser Basis Vorhersagen trifft.</p>
<p>In Tests schnitt Delphi-2M erstaunlich gut ab: Für Erkrankungen mit klaren Verlaufsmustern wie bestimmte Krebsarten oder Herzinfarkte erreichte das Modell teils höhere Genauigkeit als spezialisierte Einzelmodelle. Schwieriger wurde es bei psychiatrischen Erkrankungen, Schwangerschaftskomplikationen oder seltenen Leiden, wo der Verlauf komplexer und die Datenlage dürftiger ist.</p>
<p><strong>Chancen und Fallstricke</strong></p>
<p>Fachleute sind beeindruckt – und zugleich vorsichtig. Prof. Robert Ranisch (Universität Potsdam) sieht in Delphi-2M „ein eindrucksvolles Beispiel für das Potenzial generativer KI in der Gesundheitsforschung“. Doch er warnt: Bias, Diskriminierung und der verantwortliche Umgang mit sensiblen Gesundheitsdaten bleiben zentrale Herausforderungen.</p>
<p>Auch die ethische Dimension ist in der Diskussion: Niemand sollte mit einer persönlichen Risikoanalyse konfrontiert werden, ohne zugestimmt zu haben. Das Recht auf Nicht-Wissen müsse ebenso gewahrt bleiben wie der Datenschutz.</p>
<p>Doch es geht ja nicht nur um Vorhersagen. So erinnert Carsten Marr vom Helmholtz Zentrum München daran: „Spannend ist vor allem, welche bislang unbekannten Korrelationen zwischen Krankheiten sichtbar werden – Zusammenhänge, die wir sonst vielleicht nie erkannt hätten.“</p>
<p><strong>KI-Orakel oder Werkzeug?</strong></p>
<p>Die durchschnittliche AUC (Area Under the Curve, Bewertungsmaß für die Leistung eines Klassifikationsmodells) von 0,76 zeigt: Für den individuellen Patienten ist Delphi-2M noch kein präzises Orakel. Aber als Forschungsinstrument und Grundlage für Präventionsstrategien hat es enormes Potenzial.</p>
<p>Am Ende bleibt Delphi-2M das, was sein Name verspricht – ein Werkzeug, das uns erlaubt, in die Zukunft zu blicken, aber keine Schicksalsmaschine. Wie wir mit diesen Blicken umgehen, ist weniger eine Frage der Technik als eine der Ethik.</p>
<p>Oder, wie Ranisch es ausdrückt: „Solche Prognosen sind keine Schicksalsurteile – aber wertvolle Anhaltspunkte für Prävention und Therapie.“</p>
<p><a href="https://doi.org/10.1038/s41586-025-09529-3" target="_blank" rel="noopener">Shmatko, A et al. Learning the natural history of human disease with generative transformers. Nature (2025).</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de/blog/delphi-2m-wenn-ki-den-blick-in-die-zukunft-wagt/">Delphi-2M: Wenn KI den Blick in die Zukunft wagt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pk-pharmakommunikation.de">PK Pharmakommunikation</a>.</p>
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